Mechanisch-biologische
oder mechanische Vorreinigung
PURE-PFKA Typ 1 Mechanisch-biologische Vorreinigung (Fäkalschlammvererdungsbeet)
Das Rohwasser wird in einem Sammelschacht aufgefangen, mit einer Zerkleinerungspumpe gefördert und oberflächlich auf zwei oder mehrere, parallel liegende Beete abwechselnd aufgebracht. Das Wasser versickert von oben nach unten durch den mit Schilf bepflanzten Filterkörper. Auf der Beetoberfläche entsteht ein geruchloses, wasserdurchlässiges, bodenähnliches Substrat. Während der einwöchigen Beschickungspause beginnt die aerobe Mineralisierung: Es findet eine Strukturänderung zu Erde statt.
Während der Ruhephase des einen Beetes wird das parallel angeordnete zweite Beet beschickt. Das Rohwasser hat einen Anteil von weniger als 3% Feststoffe. Dieser Anteil wird in der Vererdungsphase durch den Abbau der organischen Substanz geringer. Das Volumen wird hauptsächlich durch den Entzug von Wasser reduziert.
Der Betrieb dieser Vererdungsstufe ist so über viele Jahre möglich (bis zu 25 Jahren), ohne dass die Beete ausgeräumt werden müssen.
PURE-PFKA Typ 2 Mechanische Vorreinigung (3-Kammergrube, Emscherbecken)
Bei einer klassischen, mechanischen Vorreinigung werden durch Trennwände die absetzbaren Stoffe zurückgehalten. Sie setzen sich am Boden der Grube als Fäkalschlamm ab. Je nach Auslastung und Bemessung der Anlage muss der Fäkalschlamm in der Regel jährlich abgefahren und in einer aufnahmefähigen Kläranlage entsorgt werden.
Schematische Darstellung einer mechanisch-biologischen Vorreinigung
Das Rohwasser wird mit einer Zerkleinerungspumpe abwechselnd auf zwei (oder mehrere), parallel liegende Beete oberflächlich aufgebracht